Leuchtendes Kleinod
Die kleinen Boraras merah weisen eine große Ähnlichkeit mit ihren Verwandten Boraras brigittae auf. Wie bei diesen
Bild 1: Farben im Tageslicht
ist die dominierende Farbe Rot, sie fällt bei B. merah jedoch nicht ganz so intensiv aus wie bei B. brigittae.
Auch die dunkle bis schwarze Musterung ähnelt der von B. brigittae,
das Gleiche gilt für den grazilen Körperbau, so daß beide Arten schnell zu verwechseln sind.
Auffallend ist die hell leuchtende Umrandung des "großen" dunklen Seitenflecks, die vermutlich für den
deutschen Bezeichnung "Goldfleckzwergbärbling" verantwortlich zeichnet.
Ideal für Minibecken
Aufgrund ihrer geringen Endgröße von etwa 2,5 cm und ihrer eher zurückhaltenden Schwimmweise ist Boraras merah auch
Bild 2: B.merah im Wasserfreund
für Minibecken geeignet. Eine kleine Gruppe von 5 Tieren bietet mit ihrem Rot in einer ruhigen grünen Umgebung einen
schönen Kontrapunkt. Allerdings zeigen sie, wie andere Boraras-Arten (B. brigittae, B. maculatus), ihre Rotfärbung nur
unter geeigneten Wasserbedingungen, anderenfalls erscheinen sie sofort lehmfarben und unscheinbar. In einer Weichwasser-
Umgebung mit abwechslungsreicher Fütterung belohnen sie den Halter jedoch mit kräftigen Farben.
Kleiner Fisch - großes Maul
Wenngleich Boraras merah aufgrund seiner filigranen Erscheinung den Eindruck erweckt, dass nur feinstes Lebend- und
Bild 3: Farben im Blitzlicht
Trockenfutter in "Artemia-Größe" ins Maul passt, macht er doch keinen Halt vor großen Brocken: mit Enthusiasmus
geht er an Mückenlarven, die leicht die Hälfte der Körperlänge erreichen, und kämpft diese herunter, ohne daran zu
ersticken, was natürlich die erste Befürchtung ist...
Lebendfutter wird immer freudig begrüßt, aber B. merah geht auch an alles andere Freßbare, sämtliche angebotenen Sorten
Trocken- und Frostfutter und auch die selbstgebauten Garnelensticks mit hohem Algenanteil wurden in den Speiseplan
aufgenommen.